07252 - Polygonia c-album (Linnaeus, 1758)
Fauna Europaea: 441674
 

C-Falter


RL D: * (ungefährdet) / RL SN: * (ungefährdet)

C-Falter Polygonia c-album in Sachsen Tagfalter Pollrich
Polygona c-album. - Leipziger Auwald 03.05.2013 - S. Pollrich
C-Falter Polygonia c-album in Sachsen Tagfalter Pollrich
Polygona c-album. - Frankenberg, Bundeswehrgebiet zwischen Altenhain und Mühlbach 08.07.2008 - F. Herrmann

Vorkommen

Der C-Falter ist auch aktuell noch weit verbreitet und kann in allen Naturräumen beobachtet werden. Die Falter werden meist einzeln angetroffen, können aber an günstigen Plätzen (z.B. windgeschützte, sonnige Waldränder) beim Sonnenbaden teilweise zahlreich beobachtet werden.

C-Falter Polygonia c-album in Sachsen Tagfalter Pollrich
Vorkommen von Polygonia c-album in Sachsen

Lebensraum

Der Falter zählt zu den Waldarten und besiedelt die inneren und äußeren Waldsäume. Er kann daneben auch in gehölzreichen halboffenen Landschaften wie Park- und Gartenanlagen siedeln, wo er dann beim Blütenbesuch oder der Nahrungsaufnahme an überreifen Früchten (Pflaumen, Birnen) beobachtet werden kann.

Phänologie

Die überwinterten Falter können bereits Mitte März beobachtet werden, eine zweite Generation tritt dann ab Mitte Juni auf. In Abhängigkeit von der Tageslänge entwickeln sich eine oder mehrere Generationen. Einzelheiten können bei Reinhardt et al. (2007) nachgelesen werden.

Lebensweise

Die Eier werden einzeln an den Nahrungspflanzen der Raupe abgelegt. Aus Sachsen sind bisher bekannt: Brennnessel, Stachelbeere, Rote Johannisbeere, Hopfen und Berg-Ulme. Die Stürzpuppe wurde einmal unter dem Dachvorsprung eines Gebäudes gefunden.

C-Falter Polygonia c-album in Sachsen Tagfalter Pollrich
Raupe des C-Falters. - Frankenberg, NSG Zschopauhänge bei Lichtenwalde nahe Harrasfelsen 14.06.2010 - F. Herrmann
C-Falter Polygonia c-album in Sachsen Tagfalter Pollrich
Puppe von der am 14.06.2010 in Frankenberg, NSG Zschopauhänge bei Lichtenwalde gefundenen Raupe - F. Herrmann

Bestimmungshilfe

Die Oberseite der Falter ist orangebraun mit dunkleren Flecken. Auf der Unterseite der Hinterflügel findet sich am Zellende das bezeichnende c-förmige Zeichen. Bei der Sommergeneration (f. hutchinsoni) ist die Ober- und Unterseite heller als bei den überwinternden Tieren (f. c-album).

Männchen/ Unterseite
Männchen/ Unterseite
Weibchen/ Oberseite
Weibchen/ Oberseite

Männchen/ Unterseite
Männchen/ Unterseite
Weibchen/ Unterseite
Weibchen/ Unterseite

Genitalabbildungen (Männchen, Weibchen)

Männchen
Männchen
Weibchen
Weibchen

Bilder-Galerie